Sonntag, 27. Mai 2018

Spargel - Flusskrebse - Lauch... als Salat oder mit Ziegenkäsecreme als Fingerfood....



Sooo unglaublich lecker - als Salat - oder - wer einen schönen Apero oder einen 1. Gang benötigt - als Fingerfood mit einer fantastischen Ziegenkäselimonencreme auf Crostini... entscheidet selbst - ihr werdet es eh' öfter machen - so lecker ist es! 
Ihr benötigt für 12-15 Crostini oder als Topping für einen Vorspeisensalat für 4 Personen: 


Für den Salat (das Topping):
4 Stangen Spargel, 100 gr Flusskrebse, 1 kleine Lauchzwiebelstange, 2 Zweige Dill, eine Bio-Limette, 1 EL Apfelsaft, 1 Teelöffelspitze Senf, 2 Prisen Salz und 1 EL Limonenöl, 1 Spritzer Honig
(Für einen Vorspeisensalat benötigt ihr jetzt noch ein wenig Blattsalat, welchen ihr unter den Spargelsalat gebt)


Für die Ziegenkäsecreme (als Unterlage für die Crostini):
100 gr Ziegenfrischkäse, 1 EL Sahne Merreettich, 1 gestrichenen EL Mamas bestes Fischer Fritze-Salz, 1 EL Limonenöl, 2-3 Prisen Mamas besten Zitronenpfeffer, 1 kleine Lauchzwiebel, 2 Dillzweige

Für Crostinis: 
12-15 Scheiben Baguette, kross getoastet

So geht es: 
Salat
Den geschälten Spargel (von der Dicke her ungefähr den Flusskrebsen ähnlich)  in ca. 0,5 cm breite Ringe schneiden und mit den Flusskrebsen in eine Schale geben. Die Lauchzwiebel erst der Länge nach halbieren und dann fein schneiden, den Dill grob hacken, die Schale der Limette runter raspeln und die anderen Zutaten inkl. dem Saft der Limette zu einem Dressing verrühren. Dressing über den Spargel und die anderen Zutaten geben, gut umrühren und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Creme
Die Lauchzwiebel sehr fein schneiden und mit dem klein gehackten Dill und allen Gewürzen sowie dem Frischkäse zu einer homogenen Masse verrühren. 

Auf die erkalteten Crostini erst die Ziegenfrischkäsecreme verteilen und mit dem Spargel-Flusskrebs-Salat belegen.... Guten Appetit....


Fischers-Fritze-Salz, Mamas bestes....

 
Wenn die richtige Mischung erst einmal gefunden ist, geht es weiter... z.B. mit dem Erstellen der Etiketten... ein lieber Dank an dieser Stelle an Grafik Design Jutta Sucker, die mir meine Ideen immer professionell umsetzt!
Früher gab es tatsächlich bei Oma Freitags immer Fisch! Meist Seelachs. Ein wenig mehliert damit er nicht auseinanderfällt, dazu Kopfsalat mit einem Dressing aus Dill und Sellerie und Pellemänner - also Pellkartoffeln. Diesen frischen Geschmack nach Sellerie und Dill wollte ich mir und meinen Gästen wieder auf den Teller holen - so entstand das Selleriesalz. Ich nutze es für Koch- und Bratfisch, Fisch vom Grill oder aus dem Ofen und auch gerne zu Eierspeisen (und wenn es nur über das Frühstücksei gestreut wird....), hellem Gemüse wie Spargel, Kohlrabi, Zucchini, zu Kartoffel- und Gurkensalat, zu Suppen und Saucen. Mal ein ganz anderes Salz was mich an die Freitage meiner Kindheit erinnert....

Zutaten: 
SELLERIEsalz, Zwiebel, Petersilie, Zitronenschale, Pfeffer, Salz, KARTOFFELMEHL
 

Samstag, 19. Mai 2018

BvB - DFB-Pokal Berlin 2017 - als ich mit 46 noch mal 20 war....


Seit 2005 bin ich selbstständig. Ich habe es nur ganz wenige Male bereut. Etwa, wenn ich nicht mit auf den St. Martins Umzug mit unserer Tochter konnte, weil wir eine größere Gesellschaft im Refugio hatten. Oder wieder mal nicht schlafen konnte, weil dass Dinner für den nächsten Whisky-Abend noch nicht stand oder ich schlicht und einfach mich Nachts fast auf allen Vieren zur Toilette quälte, weil meine Füße mich nach 18 Stunden-Schichten kaum noch tragen konnten.
 Aber ob es meine Füsse, mein Rücken, mein Kopf war, der mir signalisierte nicht mehr zu können, ich habe immer weiter gemacht. Im Dienste unseres jüngsten Babies: das Refugio. Und für unsere tollen Gäste, für das gute Essen, für tolle Weine.... es gab soviel Gründe immer und immer weiter zu machen....

 Dann kam das Italienisches Fest im Mai 2017. Großkampftage für unser kleines Bistro! Das Fest begann Mittwochs Abends, Donnerstags war Feiertag und das Refugio geschlossen. Wir genossen den freien Tag mit dem Team bei einem gemeinsamen Essen im Santorini auf der Massener Straße. Danach sind wir mit einigen noch auf das italienische Fest marschiert. Hier trafen ich meinen Papa und seine Anke...fröhlich gesellten wir uns dazu und genossen den Nachmittag bei toller Musik und schönem Wein. Es gibt wenig Momente, wo ich so unbeschwert bin, die kleine Shelia, die Tochter einer Mitarbeiterin, die mitgekommen war, hat mir einfach alle negativen Gedanken aus dem Hirn gelacht und es war wunderbar. Bis Papa zur Toilette musste.... Ich habe gesehen, wie er aufgestanden ist, mit schmerzerfülltem Gesicht, leicht humpelnd.... erschrocken wie ich war fragte ich Anke, was denn los sei. 
 
Unser Küchenbondrucker zum itlalienischem Fest... Die Bestellungen kommen stellenweise im 10-Sekundentakt rein.
Seit Jahren nur mit dem Laden beschäftigt, habe ich einfach die Lieben um mich herum nicht mehr "gesehen"!. Und auf einmal spulte ein Film vor meinen Augen ab: ich, gerade mal so groß wie zwei gestapelte Bierkästen, auf den Schultern meines Vaters - jedes Borussen-Tor jubelnd gefeiert! Als ich älter war, verging kein Samstag ohne die Konferenz-Schaltung. Nie waren die Samstage schöner als damals! Dann studierte ich in Dortmund. Und was ließen Papa und ich es krachen! - Wieviel Spiele wir gemeinsam schauten, Meisterschaftsfeier, Champions League, DfB Pokal! Wir waren zusammen! Einzelheiten möchte ich Euch ersparen - aber ich habe soviel schöne Erinnerungen an diese Zeit, da werde ich noch lange von zehren können....

Und auf einmal - 2005 war alles vorbei. Das Refugio ist Samstags bis 16 Uhr geöffnet. Oft haben wir ab 19 Uhr Veranstaltungen und ich muss viel vorbereiten. Ich habe meine Borussia einfach "vergessen". Ich habe sie beiseite geschoben. Europameisterschaft, Sommermärchen, dass alles hat für uns leider nicht stattgefunden.  Wie denn auch? Wir hatten ein Geschäft zu führen. Verantwortung, Kundenwünsche... bevor ich mir jedesmal nur das letzte Drittel der zweiten Halbzeit anschaue, schaue ich einfach ganz weg. So ging das bei mir. Bis zu diesem Tag im Mai 2017. Da habe ich meinen Papa gesehen. Der so schmerzerfüllt aufstand. Und vor mir waren auf einmal diese Bilder: Papa und ich hüpfend, springend, jubelnd....! Auf was habe ich verdammt noch mal all' die Jahre verzichtet? Wieviel Jahre haben wir, um zu genießen, zu feiern, zu leben?
In dem Moment, in dem ich auf den Rücken meines humpelnden Vaters geschaut habe, war mir klar, das nächste Mal, wenn ich drauf schauen will, möchte ich das Trikot sehen! Und ich will mit ihm die Borussia kämpfen, spielen und siegen sehen! Entgegen aller logischer Gedanken, hat mein Herz mir gesagt, dass ich mit Papa das Spiel der Spiele sehen muss - aber wie sollte das bei ausgebuchtem Haus funktionieren?  

Anke, Papas Lebensgefährtin und Papa
Papa und Anke sind wenige Stunden später aufgebrochen nach Berlin. Ich bin mit Christian und einem Gefühl der Hilflosigkeit nach Hause getappert. Mit den Beiden zu fahren war undenkbar! Unser Refugio war Freitag bis auf den letzten Platz ausgebucht. Meine Hilfe war unentbehrlich. Mit dem Auto selbst nach Berlin zu fahren, hatte ich ausgeschlossen, nicht nachdem ich mindestens 12 Stunden arbeiten musste.  Zugverbindungen waren ausgebucht. Ebenso wie Fanbusse. Was sollte ich tun? Ich MUSSTE nach Berlin zu meinem Vater!
Während Christian die Augen verdrehte und ins Bett verschwand, hat mich der Wille nach Berlin zu reisen nicht losgelassen. Auf facebook postete ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kurz vor 2 Uhr morgens folgenden Text:

WICHTIG: Wer meiner facebook-Freunde hat am Samstag morgen noch einen Platz im Auto nach Berlin frei? Ich muss dorthin! Gute Gründe mich mitzunehmen:
- Am Freitag muss ich sehr lange arbeiten, auf der Fahrt werde ich nur schlafen!
- Sollte ich trotzdem wach werden, machen mir derbe Männerwitze nichts aus, ich bin so groß geworden!
- ich bin am Borsigplatz geboren (zählt doppelt!)
- ich kann so richtig geilen Kartoffelsalat! So einen, der Euch umhauen wird! Den bringe ich mit  - als Fahrtproviant!
Aber das Wichtigste: mein Vater ist in Berlin! Und genau in seinen Armen möchte ich liegen, wenn wir den Sieg nach Hause bringen!
Selbstverständlich beteilige ich mich an den Fahrtkosten. Sollten Frankfurter Freunde anwesend sein, lasse ich mein Trikot auf der Fahrt im Rucksack!

Zu dem Text postete ich das Bild unseres Sanchos, in der Hoffnung, dass es der Post häufiger geliked wird - Hunde gehen doch immer...
Ich schrieb erst den Text. Dann habe ich überlegt, was ich unserer Tochter sagen sollte, warum Mama mit evtl. wildfremden Menschen urplötzlich nach Berlin fährt. Und ich habe weiter überlegt: was ist, wenn sich vielleicht so Ultrafans melden, die gegen alles und nix wettern, oder wenn der Fahrer mich direkt mit einem Fahrerbier begrüßt und mit etlichen Promille über die Autobahn schleift? Vielleicht gerate ich an einen Serienkiller, oder man raubt mir Geld und Unschuld und wirft mich bei fahrendem Gefährt aus der rostigen Beifahrertür? Mir sind 1000 und aber 1000 "Erwachsenen-Mama-was-kann-alles-passieren-Gedanken" - gekommen und ich war schweißgebadet. Und dann habe ich an die Situation gedacht, in der ich mit Papa nach dem Gewinn des XY an der Kuckelke stand und die Straßenbahn kam: "Papa - das ist die falsche!" "Scheiß-egal-scheiß-egal-scheiß-egal..." Wir sind eingestiegen! Ruckelnd, rumpelnd aneinandergelehnt schweigend durch die Vororte gefahren. Irgendwann gelangten wir tatsächlich an eine Haltestelle, die in der Nähe meiner Wohnung lag.  Total ko., müde und so unendlich glücklich sind wir eingeschlafen und der Tag endete wie im Paradies!
Papa, rechts im Bild mit der Rückennummer 48 ;-)
Nun, was hatte das mit meiner Tochter zu tun? Was sollte ich ihr sagen wenn ich einem Triebtäter zum Opfer fallen würde? Ich sag es Euch: "Scheiß-egal-scheiß-egal-scheiß-egal...."  Nichts anderes habe ich in diesem Moment auf meinem Barhocker in unserer dunklen Wohnung gedacht! Ich habe einfach auf den Button fürs posten gedrückt und habe "Scheiß-egal" gedacht. Vielleicht das erste Mal seit 27 Jahren wieder!

Danach bin ich vollkommen k.o. und vor dem eigenen Mut kapitulierend ins Bett gefallen.
Gegen 8:45 Uhr klingelte mein Handy: "Hallo, Du willst nach Berlin?" Das erste was mir aus tiefsten Schlaf wie ein Elektroschock in mein bis dahin schlummerndes Gehirn schoß war: "ein Triebtäter!"- "Hallo?" - Erleichterung machte sich in mir breit - die Stimme war weiblich! "Ja, gerne, also unbedingt. Also ich muss nach Berlin" - "Mein Mann fährt - mit meinem Sohn!" Das Leben war herrlich! Keine gröhlenden Fans, die auf dem Weg schon die Dosen knallen ließen und sich bis Berlin diese dubiose Mitfahrerin immer jünger tranken und erst über den Kartoffelsalat, danach dann über sie herfielen! Ein Vater mit seinem Sohn! Es gibt doch einen Fußballgott! 
Wir verabredeten uns für den nächsten Morgen, früh um 6 an der Autobahnauffahrt A1!


An diesem Freitag hatte ich zwar nicht lange geschlafen, war aber vollkommen wach, als ich versuchte mich in mein Trikot zu quetschen. Oh - es muss in all' den Jahren tatsächlich geschrumpft sein. Klassisches Schrankschrumpfen - passiert! Ich hatte ja noch 20 Stunden Zeit! 
Neben unserem Laden haben wir unseren Leiendecker. Dort wurde sich neu eingedeckt, der Tag schnell weg-gearbeitet und Abends der Rucksack gepackt! Und zack - pünktlich viertel vor 6 Stand ich im Glanze der Morgensonne (grins) an der Autobahnauffahrt! Eigentlich dachte ich, die Straßen wären leer. LEUTE: in den 15 Warteminuten sind sage und schreibe 11 Autos laut hupend, geschmückt mit Fahnen und Bändern unseres Vereins Richtung Berlin an mir vorbeigefahren! Ich habe mehrfach dabei erwischt, wie ich alleine dort stand und eine Laola nach der anderen absolvierte! 
Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!


Meine tollen Fahrer kamen pünktlich und waren super nett (noch einmal 10000herzlichsten Dank). Sie brachten mich sogar direkt zum Hotel - an welchem Papa und Anke mich schon im Trikot auf dem Balkon empfingen! Kurz einen Kaffee genossen und haben wir uns alsbald in die Straßenbahn geworfen! Es begann ein wundervoller Tag! Berlin in schwarz-gelb - so etwas habe ich wirklich noch nie gesehen. Karten fürs Stadion zu bekommen war unmöglich - wir kriegten noch nicht einmal Karten für eines der Fanschiffe, die über die  Spree fuhren - geschweige denn fürs Spiel. Am Ende schauten wir in einer klasse Kneipe mit ca. 50-60 anderen Borussen! Dortmund hat gewonnen und ich habe mit Papa im Arm gejubelt! Ich liebe es, wenn ein Plan gelingt... ;-) 

Die Rückfahrt am nächsten Tag wäre unter normalen Umständen der Supergau gewesen. Sage und schreibe 9 Stunden haben wir gebraucht!


 Die Autobahn war dicht! Den Borussen die mit uns im Stau standen und mir war das egal! Es wurden Fahnen ausgepackt und auf der Rastplätzen gehüpft: Scheiß-egal, scheiß-egal, scheiß-egal....

Alles gut!  

Donnerstag, 17. Mai 2018

Mediterrane Tomate - Mamas beste Dips


Ooooh ja! Herzlich Willkommen Du wunderschöne Mischung! Willkommen in der "Mamas-beste-Familie2! Unser erster Dpp ohne Knoblauch! Dafür voller Umami durch fruchtige Tomate - dazu feinste Mandeln - gepaart mit feiner Gewürzabstimmung. Wir lieben diesen Dip!!!

Einfach anzurühren - mit Wasser aufgießen und mit Olivenöl sämig rühren....  
So schmeckt der Sommer...


Sonntag, 13. Mai 2018

Rotkautsalat mit Orange und 1001-Nacht Kuss


Ihr benötigt: 
1 kleinen Rotkohl, 1 große, saftige Orange, 1 TL Mamas besten Orangenpfeffer, 1/2 TL Quatre Epices, 1 TL gutes Küchensalz, 2 TL Agavendicksaft, 1 cm Ingwer, 2 EL Limonenöl, 1 EL Kalamansi-Balsam (alternativ Orangen-Aprikosen-Balsam)

So geht es: 
Den Rotkohl sehr fein reiben, die Orange auspressen und den Saft zum Rotkohl geben, den Ingwer fein reiben und mit allen anderen Zutaten dazugeben. Mit den Händen 2 Minuten kräftig kneten und vermengen. 10 Minuten ziehen lassen.... 
Kalt solo oder zu gemischten Blattsalaten genießen. Schmeckt auch gut als Zugabe zu einem Burger mit Rindfleisch-Patty.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Spargel-Quiche mit Melange du Jardin

Einige behaupten tatsächlich, Quiche und Tarte seien das Gleiche! Ohhhh nein! Sagt das keinem Franzosen! Ihr könnt es Euch ganz einfach merken: eine Quiche ist dieses "hohe", "fluffige", die Tarte ist flach wie 'ne Flunder - oder eben wie der obere Strich vom T (ich liebe Eselsbrücken ;-) ). 
Ich bevorzuge die Quiche, wenn es sie als Hautgericht geben soll. Durch ihre cremige Füllung macht sie einfach schneller satt. Die Tarte gibt es bei uns häufig als 1. Gang oder als Kleinigkeit zwischendurch um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Die Quiche lässt sich am nächsten Tag auch wunderbar noch einmal aufbacken (da wird die häufig Tarte zu trocken) oder man genießt sie an warmen Tagen einfach kalt aus dem Kühlschrank (dann ist die Tarte häufig nicht mehr so schön knusprig, wie sie sein sollte!). Eines meiner Lieblings-Quiche-Rezepte ist dieses hier. Vegetarier lassen den Schinken einfach weg. Feinschmecker können statt des Schinkens gerne auch Krabben oder Lachs verwenden! 
Ihr benötigt: 

Für den Mürbeteig:
250 g Mehl, 150 g Butter
1 Ei, 2 EL Wasser, 2 Prisen Salz
1 Paket trockene Erbsen oder andere Hülsenfrüchte

Für die Füllung:
250 gr Spargel, 2 Lauchzwiebeln, 75 gr Schinkenwürfel, 100 gr Käse (Emmentaler z.B.), 3 Prisen braunen Zucker, 1 Prise Salz

Für die Creme:
3 Eier, 150 ml Milch, 100 gr Frischkäse, eine große Prise Macis, 2 TL Melange du Jardin, 3 Prisen Zitronenpfeffer, 3 Prisen Salz


So geht es:
Teig:Die Zutaten für den Teig zu einem glatten Teig verkneten und in die gebutterte Tarteform geben. Mit der Gabel Löcher in den Teig stechen und die Form mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zeit:
Füllung: Spargel in feine Rauten, Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden. Käse fein würfeln. Den Spargel in Butter bei mittlerer Hitze andünsten, nach 2 Minuten 3 Prisen braunen Zucker dazugeben und gut verrühren. Nacheinander den Schinken, 1 Prise Salz und die Lauchzwiebeln dazu geben , alles gut verrühren, die Platte ausdrehen und die Pfanne stehen lassen. (Den gewürfelten Käse erst dazugeben, wenn die Masse mit Creme bedeckt wird:) 

Creme: Alle Zutaten für die Creme verrühren und abschmecken. 


Den Boden bei 200°C ca. 25 Minuten blind backen. Dazu auf den Teig ein Backpapierbogen legen und diesen mit getrockneten Hülsenfrüchten zuschütten. 
Den Boden aus dem Ofen holen, mit der Füllung belegen und die Crememasse drüber geben. Den gewürfelten Käse in/ auf der Masse verteilen.
Die Quiche ca. 25 - 30 Minuten noch einmal bei 180°C Umluft backen. 
Warm oder kalt genießen.


 

Dienstag, 8. Mai 2018

Spargel-Baguette mit Trüffel-Aioli

So einfach -  so lecker - so schnell... so perfekt!

Man nehme für 2 Personen: 
1 Baguette zum aufbacken, 6 Spargelstangen, Trüffelailoli, Bärlauchpesto, 1 Tomate, 4 Scheiben Käse (Emmentaler oder anderen milden Käse), 4 Scheiben Schinken, alternativ 1 Handvoll Ruccola, 6 hölzerne Zahnstocher

So geht es: 
Das Baguette halbieren und anschließend der Länge nach aufschneiden. Vorder- und Unterseite mit Trüffelaioli (z.B. vo Stonewall Kitchen) bestreichen. Die Unterseite mit Tomatenscheiben belegen, diese mit Pesto beträufeln. Den rohen, geschälten Spargel drüberlegen, darauf den Schinken (alternativ den Ruccola) und den Käse geben. Die obere Baguettehälfte drauflegen und  alles mit Zahnstochern fixieren.

Die Baguettes für 8-12 Minuten bei 180 Grad indirekt mit geschlossenem Deckel grillen oder für die gleiche Zeit bei gleicher Temperatur in den Umluftbackofen geben. 
 Verzehrtipp: Augen schließen, warm genießen und vor Wonne stöhnen ;-) 

Montag, 7. Mai 2018

Quinoa-Salat mit Spargel und Rote Bete (veganes Superfood)


Spargelsalat kenne ich aus meiner Kindheit mit sahniger Sauce und Ei. An besonderen Festtagen kamen auch Shrimps dazu. Ich bin kein Veganer, habe allerdings viel veganes Essen probiert. Ebenso bin ich kein "Superfoodler" - aber ich mag gesunde Ernährung und "Clean Eating". Warum nicht alles mit Spargel kombinieren! Egal wie man das Kind nennt, ist es nicht wichtig, dass es schmeckt? Und dieser Salat ist so ganz anders wie die Spargelsalate meiner Kindheit, aber ebenso köstlich! Probiert ihn mal aus:

Ihr benötigt: 
150 gr 3-farbigen Quinoa, 16 Stangen Spargel (geschält, ich nehme hierzu nicht ganz so dicke Stangen, 16-20 reicht vollkommen), 3-4 Knollen frische Rote Bete (alternativ 1 Paket vakuumierte Rote Bete), 6 EL gutes Sesamöl, Saft und Zeste 1 Bio-Limette, 3 Lauchzwiebeln, 2 EL weißen Balsamico, 1 Advocado, 5 Prisen Salz, 1 cm fein geriebener Ingwer, 3 EL Agavendicksaft (alternativ Honig)

So geht es: 
Den Quinoa wie angegeben zubereiten und in einer Schüssel erkalten lassen. Den Spargel in Rauten schneiden. Die Rote Bete in ca. gleich große Stücke wie den Spargel schneiden und in einer Pfanne in wenig Wasser kurz blanchieren und abtropfen lassen. (Vakuumierte Rote Bete ohne blanchieren direkt in die Schüssel zum Quinoa geben, sie ist schon gekocht. Ich bevorzuge die frische Rote Bete, weil sie viel knackiger ist und mir persönlich viel besser schmeckt - mit ihrem erdig-nussigem Aroma paßt sie ideal zum Spargel). Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden, Advocado halbieren und beide Hälften in der Schale fein würfeln. Advocado-Stücke mit einem Löffel aus der Schale heben und alles andere inkl. Salz, Essig und Agavendicksaft mit in die Schüssel zum Qunioa geben. Von der Limette erst die Zeste in den Salat reiben, anschließend die Frucht halbieren und den ausgedrückten Limettensaft mit zum Salat geben. Alles gut miteinander vermengen und mindestens 1 Stunde kühl ziehen lassen.

Ihr könnt den Salat solo genießen. Perfekt ist dazu auch ein Stück heller, gebratener oder gedünsteter Fisch und ein kühles Glas Weisswein...